„Als Begriff der Kunsttheorie bezeichnet „Capriccio“ den absichtlichen, lustvollen Regelverstoß, die phantasievolle, spielerische Überschreitung der akademischen Normen, jedoch ohne diese außer Kraft zu setzen.“(Wikipedia)
„Das Capriccio ist ein Kunstwerk, das einer plötzlichen Fantasie des Autors entspringt; der Künstler stellt darin nur eigene ungeordnete Gedanken und phantasievolle Erfindung dar.“ (Vocabolario toscano dell’arte del disegno, Firenze 1681)

Motivation meiner „misstönenden materiellen Capricci“
In tiefster Achtung vor den klassischen Capricci, von Frescobaldi bis Bach, von Beethoven bis Paganini, von Tschaikowsky bis Richard Strauss ist meine Capricci-Gedanken-Kakophonie eine ironische und ernsthafte Art, über mein Verhalten und das aller Menschen nachzudenken; um meine Gedanken über das Leben, die einfache Komplexität unserer Existenz und das nicht immer gedankenlose Zertrampeln des kleinen Sandkorns genannt Erde zu vermitteln.









Alle Capricci-Fotos: Joachim Lindner

