In meinen Bildern und Skulpturen spreche ich über die Menschenrechte, die von Beginn an und bis heute von vielen unterzeichnenden Ländern verletzt wurden und werden. Dieses Engagement habe ich noch verstärkt, seit ich in Nürnberg, der Stadt der Menschenrechte lebe.
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Viele der 30 Artikel haben mich an Tatsachen, Geschichten oder Begebenheiten erinnert, die ich zum Teil selbst erlebt habe, so wie sicherlich jeder von uns zahlreiche Beispiele für die Missachtung der Menschenrechte aufzählen könnte. Es ist ein Thema, das mir, auch als ehemaligem Kriegskind in Italien, persönlich am Herzen liegt und das uns alle überall und immer angeht. Ebenso oft handeln meine Arbeiten von den Menschenpflichten, die 1997 in der Charta des „InterAction Council“ als Ergänzung zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von ehemaligen Staatsmännern wie Helmut Schmidt, Valéry Giscard d’Estaing und Jimmy Carter zusammengestellt und den Vereinten Nationen vorgelegt wurden. Stets stehen in meinen verschiedenen Schaffensprozessen und Thematiken der Mensch und die Menschenrechte / -pflichten im Mittelpunkt. Meine Bilder, Skulpturen, Planken und Reliefs sind politisch, kritisch oder ironisch, erzählen vom Erscheinen der Menschheit auf der Erde, von ihrer Transformation und auch von ihrem vorherzusehenden Verschwinden. Es sind meine Gedanken über die einfache Komplexität unserer Existenz, über die Geschichte und das Handeln unserer Gesellschaft und unsere Zukunft und vor allem die unserer Kinder.
























Kultur bedeutet Fortschritt durch Erinnerung. Dieses Bild ehrt die Jugend und alle, die heute für die Welt von morgen aufstehen. In der Evolution der Menschenrechte ist es ihre Stimme, die uns daran erinnert: Wir haben die Welt von unseren Kindern nur geliehen – es ist unsere Pflicht, ihre Zukunft zu schützen.

